Zum Inhalt springen
ByePast logo

Oracle Java SE: CVE-2026-91403 in JSSE (CVSS 9,1)

KI-generiert

Bericht vom 25.10.2026 · CVE veröffentlicht am 22.10.2026

Unsere Einschätzung

Diese Woche

Innerhalb von sieben Tagen den Zugang einschränken und das Update einspielen, sobald es erscheint.

Grundlage der Stufe: Über das Netzwerk angreifbar · Keine Ausnutzung belegt · Noch kein Update

Stand der Einschätzung: 25.10.2026

  1. Sofort
  2. Diese Woche
  3. Wartung
  4. Beobachten
Was die Stufen bedeuten

Oracle liefert Java-Updates zu CVE-2026-91403, nennt aber keine Versionsnummern. Betroffen sind Java SE, GraalVM for JDK und GraalVM Enterprise Edition, Ausnutzung ist nicht belegt.

  • CVSS 3.1

    9,1 von 10, kritisch

  • Ausnutzung

    Nicht als ausgenutzt gelistet

    Wahrscheinlichkeit in 30 Tagen: 0,37 % (EPSS)

  • Update

    Noch keine Reparatur bekannt

Unsere Einschätzung

Verbreitung im Mittelstand
Weit verbreitetEinschätzung von ByePast, wie häufig Betriebe mit 10 bis 250 Mitarbeitenden das Produkt einsetzen. Die Stufe oben gilt für jeden, der es einsetzt.

Nach Einschätzung von ByePast gehört die Lücke in die Stufe "diese Woche": Sie ist über das Netzwerk und ohne Anmeldung angreifbar (CVSS 3.1: 9,1). Im CISA-Katalog aktiv ausgenutzter Lücken taucht sie nicht auf, und die Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS) liegt bei 0,37 Prozent. Der Datensatz nennt keinen öffentlichen Angriffscode. Deshalb sehen wir keinen Grund für die höchste Stufe, empfehlen das Update aber innerhalb dieser Woche.

Wer betroffen ist

Betriebe, die Oracle Java SE, Oracle GraalVM for JDK oder GraalVM Enterprise Edition in den genannten Versionen einsetzen, etwa für Fachanwendungen, Server oder Arbeitsplätze.

Mögliche Lösung

  1. 01Ermitteln Sie auf Servern und Arbeitsplätzen mit `java -version`, welche Java-Versionen laufen, und fragen Sie bei Fachanwendungen nach einem mitgelieferten Java.
  2. 02Vergleichen Sie die gefundenen Versionen mit der Liste der betroffenen Versionen im CVE-Eintrag und im Oracle-Hinweis.
  3. 03Entnehmen Sie die reparierten Versionsnummern dem Oracle-Dokument CPU426, weil der CVE-Eintrag sie noch nicht nennt.
  4. 04Aktualisieren Sie Java auf die neueste Version Ihrer Linie, oder setzen Sie die von Oracle empfohlenen Gegenmaßnahmen um.
  5. 05Fragen Sie bei Anwendungen mit eigenem Java beim Softwarehersteller nach einem aktualisierten Paket.
  6. 06Starten Sie die betroffenen Dienste nach dem Update neu und prüfen Sie, ob die Anwendungen weiterhin verschlüsselte Verbindungen aufbauen.
  7. Für Ihren IT-Dienstleister

    Betreut ein externer Dienstleister Ihre Technik, schicken Sie ihm diesen Text unverändert.

    Es geht um die Sicherheitslücke CVE-2026-91403 in Oracle Java SE, Oracle GraalVM for JDK und GraalVM Enterprise Edition (Komponente JSSE, kritisch, CVSS 9,1). Bitte kümmern Sie sich diese Woche darum. Prüfen Sie, ob und in welcher Version Java bei uns läuft, auch als mitgeliefertes Java in Fachanwendungen. Der CVE-Eintrag nennt noch keine reparierte Version, bitte sehen Sie diese beim Hersteller Oracle nach (Dokument CPU426). Aktualisieren Sie Java dann auf die neueste Version der jeweiligen Linie oder setzen Sie die von Oracle empfohlenen Gegenmaßnahmen um. Geben Sie mir bitte kurz Rückmeldung, was Sie gefunden und umgesetzt haben. Details: https://cve.byepast.de/cve-2026-91403-java-se

    Per E-Mail senden

Worum es geht

Oracle hat eine Sicherheitswarnung zu CVE-2026-91403 veröffentlicht. Sie betrifft die Komponente JSSE, also den Teil von Java, der verschlüsselte Verbindungen (TLS) aufbaut. Laut Oracle bringen die Updates mit, dass bestimmte Zwischenzertifikate im Zusammenhang mit eMudhra nicht mehr als vertrauenswürdig gelten. Zertifikate sind digitale Ausweise, mit denen sich Server gegenüber Programmen ausweisen.

Der CVE-Eintrag beschreibt die Folgen so: Ein Angreifer ohne Anmeldung kann über das Netzwerk Daten lesen, ändern oder löschen, auf die das betroffene Java-Produkt Zugriff hat. Die zugeordnete Schwächenklasse ist CWE-327, das steht für die Verwendung eines unsicheren kryptografischen Verfahrens.

Sind Sie betroffen?

Der CVE-Eintrag nennt diese Versionen: Oracle Java SE 8u511, 8u511-perf, 11.0.33, 17.0.21, 21.0.13, 25.0.5 und 27.0.1. Dazu kommen Oracle GraalVM for JDK 17.0.21 und 21.0.13 sowie Oracle GraalVM Enterprise Edition 21.3.20. Oracle schreibt außerdem, dass vermutlich auch frühere Versionen betroffen sind, die nicht mehr unterstützt werden.

Die installierte Version finden Sie am schnellsten auf der Kommandozeile mit dem Befehl java -version. Prüfen Sie das auf jedem Server und Arbeitsplatz, auf dem Java-Anwendungen laufen. Beachten Sie, dass manche Programme ein eigenes Java mitbringen. Dazu gehören Warenwirtschaft, Buchhaltung, Druckserver oder Überwachungswerkzeuge. Die Versionsangabe finden Sie dann oft nur im Installationsordner der Anwendung oder beim Hersteller des Programms.

Beachten Sie: Die Versionsliste im CVE-Eintrag kann unvollständig sein. Auch Produkte anderer Hersteller, die Java einbauen, und Pakete von Linux-Distributionen können betroffen sein.

Wie die Lücke funktioniert

Laut CVE-Beschreibung lässt sich die Lücke leicht ausnutzen. Ein Angriff ist möglich, wenn Programme die betroffenen Schnittstellen nutzen, etwa über einen Webdienst, der Daten an diese Schnittstellen weiterreicht. Zusätzlich betrifft sie Java-Umgebungen, die unbekannten Code aus dem Internet in der Java-Schutzumgebung (Sandbox) ausführen, also Java Web Start oder Applets. Solche Clients sind im Betrieb heute selten.

Die Einordnung als "Vertrauen in bestimmte Zwischenzertifikate" stammt aus dem Herstellerhinweis. Oracle beschreibt die Korrektur als Entzug dieses Vertrauens. Weitere technische Einzelheiten nennt der Hinweis nicht.

Einordnung der Kennzahlen und Stand der Reparatur

Ein Update gibt es: Oracle spricht von Java-Updates und verweist auf ein Dokument zur Verfügbarkeit der Patches (CPU426). Der CVE-Eintrag nennt noch keine reparierte Version, und der gelesene Herstellerhinweis nennt ebenfalls keine Versionsnummern. Die Nummern müssen Sie daher dem Oracle-Dokument entnehmen, das einen Oracle-Zugang voraussetzt. Der Hersteller empfiehlt, auf die jeweils neueste Java-Version zu aktualisieren oder die empfohlenen Gegenmaßnahmen umzusetzen.

Der CVSS-Wert beträgt 9,1 nach CVSS 3.1 und gilt als kritisch. Er beschreibt den möglichen Schaden bei Vertraulichkeit und Integrität, also beim Lesen und Verändern von Daten. Die Verfügbarkeit ist nicht betroffen. Der EPSS-Wert, eine Schätzung der Ausnutzung in den nächsten 30 Tagen, liegt bei 0,37 Prozent (Perzentil 30). Im CISA-Katalog bekannter, aktiv ausgenutzter Lücken taucht die CVE nicht auf.

Wenn Sie bei der Inventur der Java-Installationen oder beim Update Unterstützung wünschen, hilft ByePast gern.

Diesen Beitrag teilen

Hilfe bei Inventur und Updates

Wir prüfen, welche Ihrer Systeme betroffen sind, und spielen Updates ein, vor Ort im Ruhrgebiet und in Neckar-Alb oder per Fernwartung.

contact@byepast.de+49 7473 7021470Antwort innerhalb eines Werktags

Kurzinfo

Unverändert aus dem Datensatz, Stand 25.10.2026

Kennung
CVE-2026-91403
Schweregrad
kritisch (CVSS 3.1: 9,1)
Angriff
über das Netzwerk, ohne Anmeldung, ohne Zutun eines Nutzers
Vektor
CVSS:3.1/AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:N
Ausnutzung
nicht im CISA-Katalog aktiv ausgenutzter Lücken gelistet
EPSS
0,37 Prozent Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung in den nächsten 30 Tagen (Perzentil 30)
Schwachstellentyp
CWE-327
Betroffen
Oracle Java SE 8u511, 8u511-perf, 11.0.33, 17.0.21, 21.0.13, 25.0.5, 27.0.1; Oracle GraalVM for JDK 17.0.21, 21.0.13; Oracle GraalVM Enterprise Edition 21.3.20
Behoben in
noch keine reparierte Version gemeldet
Veröffentlicht
22.10.2026, zuletzt geändert 24.10.2026
Beschreibung (NVD, englisch)
Vulnerability in the Oracle Java SE, Oracle GraalVM for JDK, Oracle GraalVM Enterprise Edition product of Oracle Java SE (component: JSSE). Supported versions that are affected are Oracle Java SE: 8u511, 8u511-perf, 11.0.33, 17.0.21, 21.0.13, 25.0.5, 27.0.1; Oracle GraalVM for JDK: 17.0.21 and 21.0.13; Oracle GraalVM Enterprise Edition: 21.3.20. Easily exploitable vulnerability allows unauthenticated attacker with network access via multiple protocols to compromise Oracle Java SE, Oracle GraalVM for JDK, Oracle GraalVM Enterprise Edition. Successful attacks of this vulnerability can result in unauthorized creation, deletion or modification access to critical data or all Oracle Java SE, Oracle GraalVM for JDK, Oracle GraalVM Enterprise Edition accessible data as well as unauthorized access to critical data or complete access to all Oracle Java SE, Oracle GraalVM for JDK, Oracle GraalVM Enterprise Edition accessible data. Note: This vulnerability can be exploited by using APIs in the specified Component, e.g., through a web service which supplies data to the APIs. This vulnerability also applies to Java deployments, typically in clients running sandboxed Java Web Start applications or sandboxed Java applets, that load and run untrusted code (e.g., code that comes from the internet) and rely on the Java sandbox for security. CVSS 3.1 Base Score 9.1 (Confidentiality and Integrity impacts). CVSS Vector: (CVSS:3.1/AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:N).
Quellen
NVD (National Vulnerability Database), FIRST.org EPSS

Quellen und Hinweise

Referenzen

Belege aus Herstellerhinweisen

KI-generiert · Claude Sonnet 5.5 · Datenstand 25.10.2026

Datenquellen

NVD (National Vulnerability Database), FIRST.org EPSS.

Auf Grundlage von Daten der National Vulnerability Database (NVD) des NIST, der EPSS-Werte von FIRST.org und des Katalogs aktiv ausgenutzter Lücken der CISA. This product uses the NVD API but is not endorsed or certified by the NVD. CVE-Einträge: Copyright © 1999-2026, The MITRE Corporation, genutzt gemäß den CVE Terms of Use. CVE ist eine Marke der MITRE Corporation.

CVE Terms of Use

Hinweis

Dieser Bericht ist die Einschätzung von ByePast zum genannten Datenstand: wie dringend die Lücke für einen Betrieb ohne IT-Abteilung ist und was Sie selbst tun oder an Ihren IT-Dienstleister weitergeben. Die Fakten stammen aus den genannten Datenquellen und den verlinkten Hinweisen des Herstellers, den Text schreibt ein Sprachmodell nach unseren Regeln. Der Bericht ersetzt weder die Sicherheitshinweise des Herstellers noch eine Prüfung Ihrer eigenen Systeme, maßgeblich sind die verlinkten Herstellerangaben. Einen Fehler melden Sie bitte über den Verweis darunter, wir korrigieren ihn.

Fehler melden